Kern-Curriculum

Für Studierende mit Berufsziel Katholische Religionslehre sind seit dem Wintersemester 2007 / 2008 folgende Elemente der Kirchlichen Studienbegleitung verbindlich ( Ausführungsbestimmungen):

  • Einführung
  • Orientierung
  • Angebote
  • Engagement
  • Abschluss

Einführungsveranstaltung (1. - 2. Fachsemester)

Jeweils zu Beginn des Wintersemesters sind Studienanfänger/innen zu einer Informationsveranstaltung ins Mentorat eingeladen:

  • Der zuständige Vertreter der Abteilung Schule/Hochschule des Bischöflichen Generalvikariates Trier informiert über die Voraussetzungen zum Erwerb der Missio canonica.
  • Der Mentor bzw. die Mentorin stellt das Angebot der Kirchlichen Studienbegleitung vor.
  • Die Studierenden erhalten den "Studienbegleitbrief", in dem die Teilnahme am Kerncurriculum des Mentorats dokumentiert wird.

Orientierungsgespräch (1. - 2. Fachsemester)

Das Orientierungsgespräch im ersten Studienjahr ist ein ca. einstündiges Einzelgespräch mit der Mentorin. Im Erstgespräch geht es um

  • Reflexion der Berufsmotivation auf dem Hintergrund persönlicher Erfahrungen mit Religionsunterricht, Glaube und Kirche.
  • Orientierungshilfen für Praktikum, spirituelle Bildung und weiterführende Angebote unter Berücksichtigung persönlicher Schwerpunkte.

Für das Orientierungsgespräch ist Vertrauensschutz gewährleistet (forum internum). Es werden keine Gesprächsinhalte an Dritte weiter gegeben. Leitfragen für das Orientierungsgespräch finden Sie hier.

Spirituelle Angebote (bis Studienabschluss)
      Zeitumfang: mindestens ein Wochenende.

Im Laufe ihres Studiums haben Theologiestudierende die Möglichkeit, aus dem Semesterprogramm des Mentorats spirituelle Angebote auszuwählen. Nach Absprache können auch externe Möglichkeiten der spirituellen Bildung anerkannt werden (Besinnungstage, Exerzitien, Taizégebet o.ä.). Es geht darum,

  • die spirituelle Dimension im eigenen Leben zu entdecken bzw. zu vertiefen.
  • verschiedene Formen christlicher bzw. kirchlicher Spiritualität kennenzulernen.

Spirituelle Angebote können gegebenenfalls auch im Rahmen des Kirchenpraktischen Engagements anerkannt werden. Aktuelle Veranstaltungen finden Sie im jeweiligen Semesterprogramm.

  Kirchenpraktisches Engagement (bis Studienabschluss)
      Zeitumfang: 4 Wochen bzw. 160 Zeiteinheiten

Beim kirchenpraktischen Engagement, das unter Berücksichtigung persönlicher Schwerpunkte in Absprache mit der Mentorin ausgewählt wird, erleben sich Studierende als lebendiger und mit verantwortlichen Teil der christlichen Glaubensgemeinschaft. Das Praktikum will

  • Lebensgestaltung aus christlichem Glauben reflektieren und weiterentwickeln.
  • mit unterschiedlichen Feldern kirchlichen Handelns vertraut machen.

Das Praktikum erfolgt in katholischen bzw. ökumenischen Einrichtungen. Es kann auf unterschiedliche Praxisfelder und über einen längeren Zeitraum verteilt werden. Zum Praktikum gehören ein

- Kurzbericht (3-4 Seiten), der sich am „Leitfaden für den Reflexionsbericht zum Kirchenpraktikum“ orientiert und ein
- Auswertungsgespräch im Mentorat

Praktikumsstellen werden über das Mentorat vermittelt. Es können auch eigene Vorschläge eingebracht werden.

Anerkennung
Ersatzweise kann ein bereits erfolgtes Engagement in einem pastoralen Bereich anerkannt werden (Ehrenamt, Zivildienst, FSJ u.ä.). Die Anerkennung erfolgt in der Regel im Rahmen des Orientierungsgesprächs.

  Abschlussgespräch (letztes Studienjahr)

Das Abschlussgespräch in der Endphase des Studiums ist ein ca. einstündiges Einzelgespräch mit der Mentorin. Es geht es darum,

  • den Lebensabschnitt „Studium“ unter dem Aspekt christlicher Identitätsfindung zu reflektieren.
  • den neuen Abschnitt "Referendariat" mit seinen Chancen und Herausforderungen in den Blick zu nehmen.
  • offene Fragen zu klären.

Nach dem Abschlussgespräch kann die für die Zeit des Referendariates befristete Kirchliche Unterrichtserlaubnis beantragt werden. Nach der 2. Staatsprüfung erfolgt der Antrag zur Missio canonica.

Informationen für das Lehramt Primarstufe (Grundschullehramt): hier